21.2.2019: Ist Vergesslichkeit schon Demenz?

Was ist eigentlich „Demenz“ oder „Alzheimer“? Wie halte ich mich geistig fit? Wie gehe ich mit der Demenzerkrankung eines Angehörigen um? Im Rahmen seines Vortrages gab Mag. Kristian Gröbl Antworten auf diese und weitere Fragen und erzählte aus seiner Erfahrung als klinischer Psychologe. Das Interesse war enorm und der Vortrag rasch ausgebucht!

In Österreich leben derzeit etwa 120.000 Menschen mit einer Demenz, rund 30.000 Neuerkrankungen werden im Bereich der Demenz jährlich angenommen – bis 2050 rechnet man mit 230.000 Betroffene. Wie wichtig das Thema ist, ließ uns auch der Ansturm auf den Vortrag erahnen.

Demenz ist unheilbar und anfangs schwer zu erkennen. Die Symptome zeigen sich überwiegend im Bereich der Gedächtnisleistungen. Beispielsweise erinnert man sich nicht mehr an Termine oder verlegt persönliche Gegenstände. Die beginnende Vergesslichkeit lässt sich oft jahrelang ignorieren und überspielen – dies schadet aber letztlich.
Denn eine frühe Behandlung kann dabei helfen, länger selbstständig und selbstbestimmt zu leben. Diese Tatsache ist nicht nur für Betroffene wichtig, sondern auch für die Familie. Denn sie übernimmt häufig die Betreuung. Demenzkranke können bei fortgeschrittener Erkrankung den Pflegeaufwand eines Kleinkindes haben.

Beim Vortrag von Mag. Kristian Gröbl am 21.2.2019 erhielten die TeilnehmerInnen fundierte Informationen rund um die Erkrankung und wertvolle Tipps zur Prävention sowie für den Umgang mit Betroffenen.
Wir danken Mag. Gröbl für diesen kompetenten und informativen Abend!

Mag. Gröbl hat uns freundlicherweise Vortrags-Folien zum Nachlesen zur Verfügung gestellt. Zum Download der Folien

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