Kunst im Talk: „Suzanne Treister“ und „Rollenspiel in Theater und Kunst“


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Dienstag, 15. September 2020, um 18.00 Uhr

 

Talk mit Suzanne Treister

Kuratorin Angela Stief im Gespräch mit der britischen Künstlerin (via Videokonferenz)
in den Ausstellungsräumlichkeiten in der Kärntner Straße 26/ Eingang Marco-d’Aviano-Gasse 1, 1010 Wien

Die Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze veranstaltet zweimal jährlich Ausstellungen, die sich mit Outsider-Kunst beschäftigen. Nach Personalen von Josef Karl Rädler, Tim ter Wal und Anna Zemánková zeigen wir ab dem 3. Juli 2020 die Outsider Artworks (2014/2015) von Suzanne Treisters fiktivem Charakter Hillel Fischer Traumberg.

Im Zuge dieser aktuellen Ausstellung führt die Kuratorin Angela Stief am 15. September 2020 ein Gespräch mit der Künstlerin. Suzanne Treister wird dabei auf das Konzept ihrer Arbeit eingehen und insbesondere die Geschichte der von ihr erfundenen Figur Hillel Fischer Traumberg erzählen.
Traumberg ist demgemäß der Erschaffer der Bilder und ein High-Frequency-Trader, der mit psychodelischen Rauschmitteln experimentiert sowie die Ethnopharmakologie von über hundert Pflanzen untersucht. Die präsentierten Zeichnungen sind in Auseinandersetzung mit dem Outsider-Künstler Adolf
Wölfli und unter dem Einfluss von Drogen entstanden.
Der Talk mit Suzanne Treister wird in englischer Sprache stattfinden und über Videokonferenz übertragen.

Die Werke sind im Anschluss oder bis einschließlich 8. November 2020 zu besichtigen.
Nähere Informationen zur Ausstellung

Rollenspiel in Theater und Kunst

Im Anschluss an den Talk mit Suzanne Treister diskutiert Angela Stief weiters mit der Theatermacherin und Regisseurin Anna Maria Krassnigg sowie der Psychotherapeutin Lara-Andrea Vranek über die Bedeutung des Rollenspiels für die Kunst.

Gemeinsam widmen sie sich den Themenkreisen Theater, Psychologie und Gesundheit und beantworten Fragen wie: Welche theatralen Mechanismen wirken positiv auf unsere Psyche? Müssen wir aktiv Theater spielen oder reicht es aus, wenn wir im Publikum sitzen? Welche Erfahrungen machen Studierende im Max-Reinhardt-Seminar?  Und welche Effekte hat es, wenn bildende Künstler wie Suzanne Treister in eine andere Rolle schlüpfen?
Im Corona-bedingten Shutdown wurde es uns allen bewusst: Unser Leben ohne Kunst wäre um vieles ärmer.

Diskussion mit
ANGELA STIEF, Kunsthistorikerin und Kuratorin mehrerer Ausstellungen in der ÖGGK, Kulturpublizistin und Ausstellungsleiterin der Albertina Modern,
PROF. ANNA MARIA KRASSNIGG, Regisseurin und künstlerische Leiterin des Theaterprojekts wortwiege, und
LARA-ANDREA VRANEK, Personzentrierte Psychotherapeutin.

Kärntner Straße 26 (Marco-d’Aviano-Gasse 1), 1010 Wien

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