Vortrag: „Keine Angst vor Osteoporose“

Vortrag: „Keine Angst vor Osteoporose“

Osteoporose – oft als „Knochenschwund“ bezeichnet – ist eine weit verbreitete Erkrankung, die vor allem ältere Menschen betrifft. Doch die gute Nachricht lautet: Mit dem richtigen Wissen und gezielten Maßnahmen lässt sich viel tun, um vorzubeugen oder den Verlauf positiv zu beeinflussen.

Am 22. Jänner 2026 machte der Osteologe Univ. Prof. Dr. Heinrich Resch in unseren Räumen Betroffenen Mut. Denn die Angst vor Osteoporose muss nicht lähmen – sie kann motivieren, entsprechende Maßnahmen zu setzen:

  • Bewegung stärkt die Knochen: Regelmäßiges Training, besonders Kraft- und Koordinationsübungen, fördert den Knochenaufbau.
  • Kalzium und Vitamin D sind entscheidend: Eine ausgewogene Ernährung mit Milchprodukten, grünem Gemüse und Sonnenlicht hilft, den Knochenstoffwechsel zu unterstützen.
  • Risikofaktoren erkennen: Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko – wer sie meidet, schützt sich aktiv.
  • Moderne Medizin hilft
    Dank moderner Diagnostik (z. B. Knochendichtemessung) und wirksamer Medikamente kann Osteoporose früh erkannt und behandelt werden. Die Therapien sind heute gut verträglich und individuell anpassbar.

Osteoporose ist kein Schicksal, dem man hilflos ausgeliefert ist. Wer informiert ist, aktiv bleibt und regelmäßig zur Vorsorge geht, kann viel für seine Knochengesundheit tun – und das Leben weiterhin kraftvoll genießen.

Prof. Resch ist Senior Consultant der II. Medizinischen Abteilung mit Gastroenterologie, Rheumatologie/Osteologie sowie Entzündungsmedizin am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern, 1060 Wien.

Der Vortrag fand in Kooperation mit der Selbsthilfegruppe KnochenKraft statt.

Fotos (c) Gerald Fally